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Elizabeta, Sofija und Friederike 2015
Qualität durch gegenseitige Inspiration

Alle neun Teilnehmer bilden zusammen eine musikalische Arbeitsgemeinschaft. Von Anfang an steht das praxisbezogene Konzertieren im Vordergrund. Am ersten Kurstag spielen alle 3 Ensembles ihr gesamtes Programm vor allen Teilnehmern und Kursleitern - es wird offensichtlich, woran gearbeitet werden soll. An den meisten Abenden finden nach der Probenarbeit in wohlwollender und freundschaftlicher Atmosphäre Trainingskonzerte (Hauskonzerte) statt, in der Regel trägt jedes Ensemble sein ganzes Programm vor. Die Vorspiele geben jedem der drei Ensembles täglich die Gelegenheit, selbst den neuesten Stand der Dinge, den Fortschritt aber auch das Soll für die nächsten Tage festzustellen. Dabei ist den jungen Musikern der unmittelbare Realitätsbezug der eindringlichste Indikator. Falls es den Kursleitern sinnvoll erscheint, gibt es eine gemeinsame Nachbesprechung und Analyse des Vortrags, damit die erlangte Erfahrung am nächsten Tag beim Proben oder Konzertieren genutzt werden kann.

So kann jeder Kursteilnehmer täglich seinen individuellen und den auf sein Ensemble bezogenen Fortschritt feststellen - ebenso den der anderen Ensembles. Ein Wettbewerbsklima entsteht dadurch nicht, aber ein reger Austausch. Als Generalprobe für das erste Tourneekonzert dient das letzte Hauskonzert mit vergrößertem Publikum.

colluvio ermöglicht jungen Musikern durch dieses tägliche Forum und die darauffolgende Tournee eine an der Praxis orientierte musikalische Erfahrung, die sie bei vergleichbaren Kammermusikkursen in dieser Intensität nicht bekommen können.

Die wenigen unterrichtsfreien Stunden nützen die Teilnehmer um einzeln zu üben, die Gemeinschaftserlebnisse und die musikalische Verantwortung wegen der Konzerttournee motivieren sie auch zu diesem zusätzlichen Einsatz.